23.07.3808 n.St. – 12. Todestag von Friedhelm Busse

 

friedhelmbusse

Aus dem Leben eines deutschen Freiheitskämpfers:

Am 04.02.1929 in Bochum geboren, entstammte Friedhelm aus einem nationalsozialistischem Elternhaus. Sein Vater war ein SA-Sturmbannführer und bereits 1920 Mitglied der NSDAP und einer der ersten SA-Männer im damals roten Ruhrgebiet.

Im Jahre 1944 meldete sich der damals 15-jährige Friedhelm Busse, nach zwei Jahren auf der Adolf-Hitler-Schule, freiwillig zur Waffen-SS und kam Anfang 1945 zur 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“. Als Panzerjäger kämpfte er bis April 1945 in Ungarn und der „Ostmark“ gegen die vorrückende bolschewistische Rote Armee. Er und seine Kameraden zeichneten sich durch besonderen Mut und Tapferkeit aus. Auch an der Verteidung der „alten Reichshaupstadt“ Wien nahm er bis zum 08.Mai 1945 teil.

Als der Krieg verloren und Deutschland besetzt war, hielt Friedhelm unerschrocken an einem freien deutschen Vaterland fest und beteiligte sich an vorderster Front in verschiedenen nationalen und sozialistischen Gruppierungen. So führte ihn sein Weg beispielsweise zum „Bund Deutscher Jugend“ (BDJ) oder zur „Deutschen Reichspartei“ (DRP).

Während dieser Zeit ünterstützte er auch den Südtiroler Freiheitskampf.

1965 trat Friedhelm Busse der „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) bei, die er einige Jahre darauf aufgrund parteiinterner Richtungs-streitigkeiten wieder verließ. Erst später, als sich die NPD kurzweilig wieder für radikale Kräfte öffnete, trat Busse erneut der Partei bei. Er war bis zum Verbot 1995 Vorsitzender der „Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei“ (FAP).

Auch mehrere Gesinnungsstrafen musste Friedhelm in seinem Leben erdulden. Noch kurz vor seinem Lebensende wurde er schwerkrank für 68 Tage eingesperrt. Mit einem Rollstuhl verfrachtete das System ihn in die Justizvollzugsanstalt, was den moralischen Verfall dieser BRD deutlich zeigt.

Menschen kommen und gehen, das ist der Lauf der Zeit. Doch Kämpfer, die ihr Leben einer gerechten Sache widmeten, sind solange nicht tot, wie sie nicht vergessen werden. Friedhelm Busse war ein solcher Recke, dessen Taten noch weit über seinen Tod hinaus, junge deutsche Idealisten begeistern werden.

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