Felix Dahn- Der Heimat Herd

Den Raum, wo du gewachsen bist, den halte hoch und wert:
Dein Glück und dein Gedeihen ist nur an der Heimat Herd.
O Heil dem Mann, der wohnen kann, wo seine Wiege stand:
Da sieht ihn alles freundlich an, was ihn als Kind gekannt.
Das Brünnlein und der Gartenzaun, der Nußbaum auf dem Plan
mit treuen Augen auf ihn schau’n als alten Spielkumpan.
Hausgeister hüpfen rings um ihn, sein Schutzgeleit zu sein,
und jede Straße grüßet ihn, ihm redet jeder Stein.
Und wem die Welt ins Herz gezielt, – Heil wer nach Haus entrann:
Die Scholle, drauf das Kind gespielt, sie heilt den wunden Mann.

-Felix Dahn-

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