Entgegen der heutigen Meldung befindet sich der stellvertretende Kommandant des AZOV-Regiments, Svyatoslav Palamar (Freund „Kalina“) weiterhin im Azovstal-Werk. Als Beweis hat er ein Video aufgenommen. Er sagt, er sei in Azovstal und widerlegt damit die Berichte der russischen Medien, dass er das Werk bereits verlassen habe
Stellvertretende Kommandeur des Asowschen Regiments – Svyatoslav Palamar
Auch auf dem Telegramkanal von @MaksymZhorin wird dies bestätigt.
Ein neuer Aufruf des stellvertretenden Kommandeurs des Asowschen Regiments, Kamerad Kalina, aus dem Werk Azovstal.Evakuierung geht weiter, alle Infos folgen später!@MaksymZhorin 👊🏻
Laut einem weiterem Bericht gab es auch einen ersten „Besuch“ von Vertretern des Roten Kreuzes im Internierungslager in Olenivka, wo die erste Gruppe von Verteidigern aus Asowstal interniert wurde. Bestärigungen von anderer Seite gibt es dazu aber noch nicht, daher ist auch unklar ob das Video authentisch ist.
Laut einem Bericht der gut informierten Seite https://tpyxa.net/ haben die Verdeidiger von Asowstal in Mariupol ihre Waffen niedergelegt. Was genau mit ihnen passiert und wohin sie verbracht werden ist aktuell noch unklar. Allerdings ist davon auszugehen, daß auch diese Kriegsgefangenen in die von den russischen Invasoren und den Separatisten bestzten Gebiete im Donbas verschleppt werden.
Ukrainian defenders at Azovstal laying down their weapons
Auch der stellvertretende Kommandeur des Asowschen Regiments, Svyatoslav Palamar, Spitzname Kalina, verließ Asowstal und ergab sich. Dies teilte Militärkommandant Dmitry Steshin mit.
AKTUELLES: Freund Kalina ist weiterhin in Asowstal
Stellvertretende Kommandeur des Asowschen Regiments – Svyatoslav Palamar
Auf dem Foto sehen Sie die ukrainischen Kämpfer aus „Azowstal“, die in das vorübergehend besetzte Oleniwka evakuiert wurden.
Nach Angaben des Verteidigungs- ministeriums wurden 53 schwer verwundete Soldaten in das Krankenhaus des besetzten Nowoasowsk gebracht, weitere 211 wurden nach Oleniwka in der Region Donezk transportiert. Es ist geplant, sie in einem Austauschverfahren in das von der Ukraine kontrollierte Gebiet zurückzugeben.
‼️Die Operation zur Rettung des ukrainischen Militärs aus „Azowstal“ wird fortgesetzt, bis alle nach Hause zurückkehren.
Einige ukrainische Verteidiger wurden aus dem Azowstal-Werk evakuiert und befinden sich derzeit in einem Gebiet, das nicht von der Ukraine kontrolliert wird.
„Die Verteidiger von Mariupol sind eine Reihe von Einheiten, sie haben ihre Kampfmission vollständig abgeschlossen. Dank ihnen war der Feind nicht in der Lage, etwa 20.000 Soldaten auf das Territorium der Ukraine zu verlegen. Dadurch gelang es uns, die Einkreisung der Streitkräfte der Ukraine zu verhindern“, sagte die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maljar.
Hanna Maljar erklärte auch, dass die Vorwürfe der russischen Staatsduma, die Kämpfer des „Asow“-Regiments seien nicht austauschbar, auf interne Propaganda und innenpolitische Prozesse in der Russischen Föderation ausgelegt seien.
Die ukrainische Regierung versichert, dass der Verhandlungsprozess im Gange sei und die Rettungsaktion andauere.
Laut Euronews wurden in der Nacht 260 Verteidiger aus dem Asowstal-Werk evakuiert, darunter 53 Schwerverletzte.
Laut dem Sender wurden sie in die von Neo-Bolschewisten kontrollierten Gebiete in der Ost-Ukraine gebracht, um später gegen gefangene Sowjet-Orks ausgetauscht zu werden.
Die Verteidiger von Mariupol führten den Befehl trotz aller Schwierigkeiten aus, zogen die überwältigenden Streitkräfte des Feindes für 82 Tage auf sich und erlaubten der ukrainischen Armee, sich neu zu formieren, mehr Personal auszubilden und eine große Anzahl von Waffen aus Partnerländern zu erhalten. Keine Waffe funktioniert ohne professionell ausgebildete Soldaten, was sie zum wertvollsten Element der Armee macht. Um Leben zu retten, setzt die gesamte Garnison von Mariupol die genehmigte Entscheidung des Obersten Militärkommandos um und hofft auf die Unterstützung des ukrainischen Volkes.