Als Ergebnis des Kampfes schaltete der Kommandeur der Panzerkompanie des Asow-Regiments auf seinem Panzer 3 feindliche T-72 und 1 Tiger aus. Insgesamt wurden 6 Panzer, 2 APCs, 1 Tiger und feindliche Infanterie zerstört. Die Zahl der gefangenen Russen stieg um 12 Einheiten.
Asow und andere Verteidiger der Stadt halten die Frontlinie unter ständigem Beschuss, um die Bevölkerung von Mariupol, eine halbe Million Menschen, vor der völligen Auslöschung durch die „russischen Retter“ zu schützen. Wir brauchen Unterstützung – eine vollständige Entblockierung der Stadt. Wir müssen jetzt handeln!
Die „Asow“-Brigaden, die in den ersten Tagen der russischen Invasion in Charkiw gebildet wurden, sind jetzt zwei getrennte Divisionen der „Asow“-Brigade und der „Asow“-Bataillone der ukrainischen Streitkräfte.
In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar wurde nahe Brusin in der Region Donezk ein Personenzug in Brand gesetzt. Der Zug war auf dem Weg nach Liman, um Einwohner aus den Regionen Luhansk und Donezk abzuholen, die in der heftig umkämpften Zone eingeschlossen waren. Einer der Schaffner erlag seinen Verletzungen, ein anderer wurde verletzt und in ein Krankenhaus in Slowjansk gebracht, wo er nun behandelt wird. Dies ist ein verheerender Schlag für diejenigen, die jeden Tag Zivilisten retten und über 2 Millionen Ukrainern den „Weg des Lebens“ geebnet haben. Ukrzaliznytsia (Ukrainische Eisenbahn) unternimmt derzeit alle Anstrengungen, um das Zugpersonal des havarierten Zuges und alle Passagiere, darunter fast 100 Kinder, die im Bahnhof Lyman auf ihre Rettung warten, zu evakuieren.
Siege an der Luftfront
Ukrainische Luftstreitkräfte treffen weiterhin Bodenziele: Sowohl feindliche Ausrüstung als auch lebende Streitkräfte, Raschisten-Kolonnen auf dem Vormarsch und andere Ziele.
Außerdem zerstörte die staatliche Flugabwehr am Vortag: ▪️ zwei russische Ka-52 Hubschrauber; ▪️ eine Su-34; ▪️ ein nicht identifiziertes Kampfflugzeug (vermutlich eine Su-30cm oder eine Su-34); ▪️ zwei Drohnen.
Bedauerlicherweise erlitten am 12. Februar mehrere militärische Einrichtungen der Luftstreitkräfte schwere Raketenangriffe. Die Flugabwehr hat drei russische Marschflugkörper abgefangen. Die meisten von ihnen trafen jedoch ihr Ziel und beschädigten die militärische und zivile Infrastruktur. Besonders betroffen war der Militärflugplatz Wasylkiv in der Region Kyjiw.
Region Lwiw
9 Menschen starben bei der Bombardierung des militärischen Schießplatzes in Jaworiw in der Region Lwiw durch die Invasoren.
▪️57 Menschen sind verletzt. Sie befinden sich jetzt im Krankenhaus.
▪️Nach früheren Berichten haben die russischen Faschisten mehr als 30 Raketen abgefeuert. Sie wurden von Flugzeugen aus Saratow, Russland, abgeschossen.
▪️Das Flugabwehrsystem funktionierte und einige Raketen wurden abgeschossen.
▪️Das Feuer wird jetzt gelöscht.
Quelle: Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Lwiw Maksym Kozytskyy
17. Tag des Krieges
Gestern war der 17. Tag des Krieges. Gestern war der Tag, an dem die Luftangriffswarnungen im gesamten Territorium der Ukraine nicht nachgelassen haben. Gestern war ein weiterer Tag, an dem wir die NATO und die Welt gebeten haben, den Himmel zu schließen. Ein Schritt, der den Krieg stoppen wird, der Russland stoppen wird.
Wir sind müde, wir sind erschöpft. Aber egal was passiert, wir sind unbesiegbar! Für jedes Verbrechen des Feindes haben wir doppelt so viel Mut! Denn sie haben Heimtücke und wir haben Liebe zu unserer Heimat und unserem Volk. Denn sie werden missachtet, und wir werden mit Unterstützung beschenkt.
13:00 Uhr: Russischer Konvoi bei Tschernihiw ausgeschaltet
In der Nacht geriet ein russischer Konvoi in der Nähe von Tschernihiw in einen Hinterhalt. Die für den Angriff auf Kiew bestimmte Kampfgruppe der russischen Armee wird die Hauptstadt nicht mehr erreichen.
12:30 Bewaffneter Widerstand in Kherson
In dem seit mehreren Tagen besetzen Kherson kamm es zu einem Anschlag von Widerstandskämpfern gegen ein Fahrzeug der Besatzer.
12:00 Uhr: Leben in Mariupol
Die schwer umkämpfte Hafenstadt ist noch immer in den Händen der Verteidiger. Die Einwohner müssen ihr Essen auf der Straße zubereiten, da die Strom-, Gas- und Wasserversorgung seit Tagen ausgefallen ist.
11:30 Uhr: Gefangene in Mariupol
Auch in Mariupol können die Verteidiger russische Soldaten gefangennehmen.
10:45 Uhr: Demonstration in Melitopol
Ungeachtet des Verbots der russischen Truppen demonstrieren heute wieder mehrere tausend Einwohner gegen die Besetzung ihrer Stadt.
07:00 Uhr: Luftangriff westlich von Lemberg
Der Ort Jaworiw, etwa 20 Kilometer von der Polnisch-Ukrainischen Grenze entfernt, wurde heute von den Russen bombadiert. Nach Aussage der Angreifer war das Ziel ein Gebäudekomplex, in welchen Ausbilder aus den NATO-Staaten ukrainische Soldaten ausgebildet haben.
Seit Beginn der groß angelegten russischen Invasion haben die ukrainischen Truppen rund 12.000 Männer der gegnerischen Spezialeinheiten getötet.
Nach Angaben des Pressedienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums waren die feindlichen Truppen vom 24.02. bis 13.03. ursprünglich für folgende Verluste verantwortlich
Mit der Einnahme der ostukrainischen Stadt Wolnowacha konnten die Russen heute einen für sie wichtigen Erfolg verbuchen. Inwieweit die Lage in der Stadt ruhig ist oder ob noch Kämpfe aufflammen ist nicht bekannt. Weiter wird Druck auf die Städte Mariupol, Sumy, Tschernihiw, Charkow, und die Hauptstadt Kiew ausgeübt. Nikolaev im Süden wurde von den Russen weitestgehend umgangen aber dennoch weiter mit Artilleriefeuer belegt.
Die Lage in Mariupol wird für die Verteidger immer kritischer. Mit eisernen Kampfeswillen wurden jedoch auch heute wieder russische Vorstöße abgewehrt. Ein Hilfskonvoi für die ebenfalls eingeschlossenen Zivilisten stoppten die Russen und beschlagnahmten die Hilfsgüter.
Im Westen von Kiew konnten sich die Russen heute auch offenbar in der Stadt Makariw festsetzen.
In der Luft verloren die Angreifer heute wieder mindestens zwei Kampfhubschrauber
21:00 Uhr: Russische Truppen beschlagnahmen Hilfsgüter
Der Konvoi mit humanitären Hilfsgütern der sich auf den Weg nach Mariupol machte wurde von russischen Truppen gestoppt. Die Soldaten beschlagnahmten Nahrungsmittel und medizinische Versorgungsgüter. Nach Mariupol will man keine Hilfe durchlassen. Fluchtkorridoren dürfen nach russischer Ansicht nur nach Osten, in die von Separatisten besetzten Gebiete führen
In der Nähe der Hauptstadt Kyjiw versuchen die Russen immer wieder, in die Offensive zu gehen, so dass sie sich auf keinen Fall entspannen können.
Die Russen haben in Kyjiw Gebiet auf einen Konvoi mit Frauen und Kindern geschossen. Dies wurde vom Verteidigungsgeheimdienst der Ukraine berichtet.
Am 11. März erschossen die Besatzer bei einem Versuch, Menschen aus dem Dorf Peremoha im Kyjiw Gebiet entlang des vereinbarten „grünen“ Korridors zu evakuieren, einen Konvoi von Zivilisten, der ausschließlich aus Frauen und Kindern bestand. Sieben Menschen sind gestorben, darunter ein Kind. Die genaue Zahl der Verletzten ist derzeit unbekannt. Nach dem Beschuss zwangen die Besatzer die Reste des Konvois in Dorf zurückzukehren und ließen sie nicht aus dem Dorf. Jetzt ist es fast unmöglich, mit ihnen Kontakt aufzunehmen sowie humanitäre und medizinische Hilfe zu leisten.
Die Lage in Mariupol ist kritisch – in der Stadt finden bereits Straßenkämpfe statt, und die Besatzer zerstören alles, was ihnen in die Quere kommt. Der Feind beschießt Wohngebiete und das Stadtzentrum und macht Mariupol systematisch dem Erdboden gleich. Es gibt Hunderte von zerstörten und beschädigten Häusern in der Stadt. Die Zahl der toten Einwohner von Mariupol lässt sich nicht mehr genau beziffern.
Die AZOV und die Marines verteidigen die Stadt weiterhin gegen feindliche Angreifer. Infolge der Kampfhandlungen wurden bereits viele feindlichen Einheiten vernichtet. So hat ein BTGr des 102. Regiments der 150. motorisierten Division der russischen Armee praktisch aufgehört zu existieren.
Eine wichtige Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs des AZOV -Regiments in Mariupol! AZOV kämpft zusammen mit dem Militär um jede Straße, um jedes Haus. Wir fordern die militärisch-politische Führung des Staates auf, die Evakuierung der Bevölkerung zu gewährleisten und neue Ausrüstung für die Militäreinheiten, die Mariupol verteidigen, bereitzustellen! Lasst uns die Kräfte bündeln und den Feind besiegen!
Die Zeit zum Handeln ist gekommen.
Foto: Der Kommandeur des AZOV -Regiments Redis, vor einem erbeutetem russischen Panzer
Solange der Himmel über der Ukraine offen bleibt, sterben weiterhin Kinder. In Mariupol sind heute sechs weitere Menschen durch Bomben der Invasoren ums Leben gekommen. Zwei von ihnen sind Kinder. Viele weitere Verwundete. Zwei weitere Kinder in ernstem Zustand.
Die älteren Menschen kochten ihr Essen in der Nähe des Senklochs im Innenhof des Viertels Central, da es in den Gebäuden keinen Strom und kein Gas gibt, waren die Kinder in der Nähe. Gleichzeitig bombardierte die russische Luftwaffe weiterhin zivile Wohngebiete.
Schließen Sie den Luftraum über Mariupol oder stellen Sie zumindest eine Luftabwehr gegen die russischen Killer auf! Putin, ich wünschte, du wärst tot!!!
„Wir sind hier geboren, in Mariupol. Wir haben das Haus gebaut. Sie haben auch die Wohnung meiner Mutter getroffen.“ „Wir haben keinen Platz zum Leben. Jeder, der auf der Straße geblieben war, wurde hier aufgenommen. Viele Kinder ohne Essen und Wasser, ohne Benzin. Es ist wirklich kalt, der Schnee fällt. Wir wurden hier zurückgelassen. Es gibt keine grünen Korridore, nichts. Niemand weiß von uns.“
„Sie haben es bombardiert. Die Kinder sind verängstigt und weinen. Wir haben nichts mehr. Dank der Leute, die uns entführt haben. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Wir wissen nicht, wie wir leben sollen. Wir sind mit nichts zurückgeblieben. Ich habe mein ganzes Leben hier geliebt. Ein Schwiegersohn kam und baute ein Haus.
Ein Krieg! Wie ist das möglich? Sie bombardieren nachts, wenn die Kinder schlafen. Sind das echte Soldaten? Sie verletzen Zivilisten. Die Kinder sind verängstigt, alle sind verängstigt. Wir stehen aus dem Bett auf und wissen nicht, wohin wir rennen sollen. Hier gibt es keinen Luftschutzkeller, nichts. Hier gibt es kein Militär, nur zivile Häuser. Hier gibt es kein Essen, nicht einmal Brot. Wie ist es möglich, hier zu leben? Wie soll das gehen? Ich weiß es nicht. Ich bete Tag und Nacht zu Gott. Dieser Putin ist genau wie Hitler. Wie ist es möglich, nachts Zivilisten aus Flugzeugen zu bombardieren? Jeder schläft. Die Kinder schlafen, die Frauen schlafen. Alle schlafen. Und es fliegt, fängt an zu kreisen und bumm! Hier ist keine Militärbasis, nichts.“
„Alle, die ihr Haus verloren haben, kommen jeden Tag hierher, um zu schlafen, und gehen am Morgen wieder. Es gibt keinen Platz, wo sie sich hinlegen können. Sie sitzen einfach. Viele unserer Bürger haben bereits ihre Häuser verloren. Wir bitten um einige grüne Korridore, zumindest für Kinder, Frauen und ältere Menschen. Wie es danach weitergeht, wissen wir nicht. Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen nur ein normales Leben und Frieden.“